- Von Jüngerschaft zur Leiterschaft -

 

 

Ein einheimisches Team

 

Die Schulungsarbeit wird von einem ausschließlich einheimischen Team durchgeführt. Dies hat eine Vorbildfunktion. Alles was die Trainer aus dem Team tun, sollen auch die einheimischen Christen in Zukunft selbst tun können. Und alles was die Trainer aus dem Team an Ressourcen haben, soll auch den einheimischen Christen zur Verfügung stehen. Ein solches Team hat außerdem den Vorteil, dass die kulturelle Distanz für einheimische Mitarbeiter wesentlich kleiner ist und somit weniger Barrieren die Arbeit behindern.

 

Das Team besteht aus Mitgliedern verschiedener Volksgruppen und Stämme. Das ist besonders wichtig, da wir häufig mit vielen verschiedenen Stämmen, Sprachen und Kulturen zu tun haben, sodass wir unseren Schulungsansatz der jeweiligen Situation anpassen müssen. Daher ist es sehr hilfreich, dass unsere Mitarbeiter selbst auch von verschiedenen Volksgruppen kommen (Njanja, Sena, Tumbuka und Ngoni). Wir versuchen es auch weiter auszubauen und auf andere Volksgruppen zu erweitern.

 

 

Zielgruppe

 

Im Fokus steht der Dienst an den lokalen Gemeinden. In Kooperation mit anderen Organisationen und Verbänden bemühen wir uns, sie weiter zur Selbstständigkeit zu führen. Im Gegensatz zu einer zentralisierten Ausbildung für Mitarbeiter, wie beispielsweise in einer Bibelschule, wollen wir einheimische Christen in ihren Gemeinden schulen. Da die Menschen in den ländlichen Gegenden weniger gebildet und oft Analphabeten sind, haben sie Schwierigkeiten, abstrakt zu lernen. Wir bemühen uns besonders darum, diesen Christen verständliche und klare Hilfen zu bieten.

 

 

Methoden

 

Wir streben es an, so zu unterrichten, dass es auch der Letzte verstehen kann. Das bedarf in einem Land mit niedriger Bildung und vielfältigen Umständen mit verschiedenen Sprachen und Kulturen sehr viel Anpassung. Diese Anpassung (Kontextualisierung) bedeutet für uns nicht, dass das Wort Gottes angepasst wird, sondern, dass wir unsere Unterrichtsmethoden anpassen. Das Wort Gottes ist relevant und lebensverändernd in seiner Natur. Wir wollen, dass das ewige Wort des Herrn in ihrer Sprache verständlich gemacht wird, auf eine Art und Weise wie diese Menschen es klar und deutlich verstehen und darauf antworten können. Nur so können sie Gottes Gebote in ihrem Leben mit treuer Nachfolge umsetzen.

 

Der Unterricht ist eher praktisch als akademisch aufgebaut. Beim Unterrichten werden Bildung, Weltanschauung, kulturelle Besonderheiten und geistliche Entwicklung berücksichtigt. Alle Beispiele, Illustrationen und Erklärungen sollen aus dem Kontext der Zielgruppe kommen. Und alle Wahrheiten, die unterrichtet werden, sollen für die Einheimischen aus der Bibel direkt ersichtlich sein.

 

Wir unterrichten interaktiv und induktiv in Kleingruppen. Es wird meistens in Form von Bibelarbeiten (Beobachtung – Interpretation – Anwendung) unterrichtet und gelernt. Die Teilnehmer finden durch Betrachtung der Schrift und Austausch gemeinsam heraus, was Gottes Wort sagt und was es für ihren Alltag bedeutet. Auf diese Weise wird das Wort Gottes zum Fundament ihres persönlichen Glaubens und zur Richtlinie für ihr Leben.

 

 

Zusammenarbeit

 

In Kooperation mit Organisationen und Gemeinden organisieren wir regelmäßig Konferenzen und besondere Veranstaltungen. Dies geschieht vor allem mit unseren festen Partnern, mit denen wir im gemeinsamen Dienst gute Erfahrungen gesammelt haben. Nur wenn wir miteinander im Reich Gottes an einer Aufgabe zusammenwirken, sehen wir das Potential, etwas Wichtiges im Reiche Gottes zu bewirken. Einige Partner mit denen wir regelmäßig zusammenarbeiten sind ZEC (Zambezi Evangelical Church), GEC (Grace Evangelical Church), ZM (Zambezi Mission), und einige andere.